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Drei-Wochen-Liquiditätsvorschau (§ 17 InsO, wochenaktuell)

Drei-Wochen-Liquiditaetsvorschau nach § 17 InsO mit Wochenraster, Excel-Export, Quote/Luecken-Ampel und Dokumentation. Rechtsprechung nur nach Live-Pruefung.

ID: de.bankruptcy.liquiditaetsvorschau-3wochen Version: 0.1.0 License: Apache-2.0 Author: Klotzkette Language: de Added: 2026-06-01
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Drei-Wochen-Liquiditätsvorschau (§ 17 InsO, wochenaktuell)

Zweck

Dieser Skill erstellt für eine GmbH/UG/AG/Einzelunternehmen eine wochenaktuelle Drei-Wochen-Liquiditätsvorschau und dokumentiert die insolvenzrechtliche Vorprüfung nach § 17 InsO. Rechtsprechung wird nur nach Live-Prüfung verwendet. Das Standardergebnis ist eine Excel-Tabelle nach der hinterlegten Vorlage (assets/excel/Liquiditaetsplan-Wochenbasis.xlsx) auf Wochenbasis (Freitag = Wochenstichtag). Zusätzlich auf Nutzerwunsch ein interaktives HTML-Padlet oder ein Markdown-Artefakt, das im Verlauf des Gesprächs fortlaufend gepflegt wird. Ein Memo wird nur auf ausdrückliche Anfrage erstellt.

Anwendungsfälle:

  • Wöchentliche Geschäftsführer-Sitzung in einer KMU-GmbH mit angespannter Liquidität.
  • Dauermandat des Steuerberaters mit Krisenfrüherkennungsauftrag.
  • Vorprüfung vor dem Bankgespräch oder vor einer StaRUG-Anzeige.
  • Erstindikation, ob ein Antragspflicht-Check nach § 15a InsO ausgelöst werden muss.

Eingaben — minimaler Datensatz

Der Skill fragt diese Felder strukturiert ab. Fehlt etwas, wird der Worst Case angesetzt und die Annahme im Padlet/Artefakt protokolliert.

  • Unternehmen (Firma, Rechtsform).
  • Stichtag: Montag der laufenden KW; Wochenende der Vorschau ist jeweils Freitag derselben Woche.
  • Aktiva I (zum Stichtag): Bank (verfügbarer Saldo), Kasse, ungenutzter und zugesagter Kontokorrent. Gekündigte Linien zählen nicht, voll ausgeschöpfte Kontokorrents zählen nicht.
  • Aktiva II (KW t bis t+2): erwartete Einzahlungen aus Debitoren, freie Kreditzusagen, schnell verwertbares Umlaufvermögen — je Woche.
  • Passiva I (zum Stichtag): alle am Stichtag fälligen, eingeforderten und nicht echt gestundeten Verbindlichkeiten.
  • Passiva II (KW t bis t+2): binnen drei Wochen fällig werdende Verbindlichkeiten je Woche, sortiert nach Buckets (Lohn/SV/Lohnsteuer/USt-VZ/Miete/Lieferanten kritisch/Zins+Tilgung/Sonstiges).
  • Offene Forderungen gesamt (Nominal, davon binnen 3 Wochen erwartet, davon tituliert, davon zweifelhaft).
  • Indizien § 17 Abs. 2 S. 2 InsO (Lohnsteuer-Rückstände, SV-Rückstände, Lastschriftrückläufer, Stundungsbitten, eingestellte Zahlungen FA/KK, Pfändungen, Insolvenzanträge, Wechselproteste).

Bezugsquellen der Eingabedaten

Bevor mit Schätzungen gearbeitet wird, dem Nutzer in dieser Reihenfolge konkret folgende Frage stellen:

Wie sollen die Bankdaten und offenen Posten einfließen — manuell, per Datei-Import (CAMT.053, MT940, CSV-Bankexport, DATEV-Export), oder über einen verbundenen Bankzugang (PSD2 / FinTS / vorhandener Connector)?

  • Manuell: Nutzer trägt Werte direkt im Padlet, Markdown-Artefakt oder Chat ein. Stets zulässig.
  • Datei-Import: Akzeptiert werden bankübliche Exporte (CAMT.053, MT940, CSV des Onlinebankings) und DATEV-OPOS-Exporte (Offene Posten Debitoren/Kreditoren). Der Skill liest sie ein und bucht sie in Aktiva I/II bzw. Passiva I/II nach Fälligkeitsdatum.
  • Connector: Vor jedem Versuch list_external_tools mit Suchbegriffen wie banking, psd2, fintap, gocardless aufrufen. Wenn ein Connector verfügbar ist, dem Nutzer die Verbindung und Datenherkunft transparent erläutern und die Aktiva I direkt aus den Salden, Aktiva II aus geplanten Eingängen, Passiva I/II aus offenen Posten ableiten. Wenn kein Connector verfügbar ist, höflich darauf hinweisen, dass der Skill selbst keinen Open-Banking-Zugang aufbaut, und auf die manuelle oder Datei-Import-Variante zurückfallen.

Datenschutz: Bei Mandantendaten auf das Mandatsgeheimnis (§§ 203/204 StGB, § 43e BRAO) hinweisen. Bei Banking-Daten zusätzlich auf Drittlandtransfer-Risiken (DSGVO Art. 44 ff.) und auf die Notwendigkeit einer eigenen DSFA hinweisen, sofern eine vorliegt.

Ablauf

Schritt 1 — Format und Padlet-Wahl Erst genau eine Rückfrage:

Ergebnisformat: nur Excel-Tabelle (Standard), Excel + interaktives HTML-Padlet zur fortlaufenden Pflege, oder Excel + Markdown-Artefakt? Memo erst auf Anfrage.

Die Antwort merken und nicht erneut nachfragen. Default bei Schweigen ist Excel + HTML-Padlet.

Schritt 2 — Datenquelle Banking-Frage nach Abschnitt Bezugsquellen der Eingabedaten stellen. Erst danach Eingaben einsammeln.

Schritt 3 — Stichtag und Wochenraster

  • Stichtag = Montag der laufenden KW t.
  • Wochenraster: KW t, t+1, t+2 mit Freitag als Wochenstichtag. Die Vorschau zeigt für jede Woche: Liquidität Wochenanfang (Montag), Σ Einnahmen, Σ Ausgaben, Cashflow, Liquidität Wochenende (Freitag).
  • Spaltenformat wie in der Vorlage Liquiditaetsplan-Wochenbasis.xlsx: Kategorien-Zeilen × KW-Spalten, keine andere Anordnung.

Schritt 4 — BGH-Test § 17 InsO (Liquiditätsbilanz)

  • Aktiva I = Bank + Kasse + freier zugesagter Kontokorrent (zum Stichtag).
  • Aktiva II = Σ Einnahmen KW t bis t+2.
  • Passiva I = am Stichtag fällig, eingefordert, nicht echt gestundet (überwiegend in KW t aufgeführt).
  • Passiva II = binnen 3 Wochen fällig werdend (KW t+1 + KW t+2 und gegebenenfalls Resterfüllung der Passiva I).
  • Σ Liquide = Aktiva I + Aktiva II.
  • Σ Fällig = Passiva I + Passiva II.
  • Liquiditätslücke (absolut) = max(0, Σ Fällig − Σ Liquide).
  • Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.

Schritt 5 — Ampel und 3-Wochen-Schließbarkeit

  • 🟢 Grün: Liquiditätsquote < 10 % und am Ende von t+2 ist die Liquidität nicht negativ und weniger als zwei Indizien gesetzt.
  • 🟡 Gelb: Liquiditätsquote ≥ 10 %, am Ende von t+2 aber Liquidität ≥ 0 (Lücke binnen drei Wochen schließbar) und weniger als zwei Indizien.
  • 🔴 Rot: Liquiditätsquote ≥ 10 % und Liquidität am Ende von t+2 negativ (nicht binnen drei Wochen schließbar) oder zwei und mehr Indizien gesetzt — Zahlungsunfähigkeit § 17 InsO indiziert.

Schritt 6 — Verhältnis zu offenen Forderungen Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.

Schritt 7 — Ergebnis ausliefern

  • Immer: Excel-Datei Liquiditaetsplan-<Firma>-KW<t>.xlsx aus der Vorlage befüllen. Sheet Liquiditätsplan (Werte und Wochenraster) und Sheet BGH-Schema (Erläuterungs-Sheet) unverändert lassen.
  • Wenn HTML-Padlet gewählt: zusätzlich liquiditaets-padlet-<Firma>-KW<t>.html aus assets/padlet/liquiditaets-padlet.html ableiten, in localStorage werden die Eingaben gespeichert und die Datei kann offline genutzt werden.
  • Wenn Markdown-Artefakt gewählt: liquiditaets-artefakt-<Firma>-KW<t>.md auf Basis von assets/markdown/liquiditaets-artefakt-vorlage.md ausfüllen.
  • Bei jeder Folgemeldung des Nutzers (weitere Belege, Beträge, Korrekturen, neue Indizien) das gewählte Artefakt-Format aktualisieren und die neue Version unter demselben Asset-Namen liefern.

Schritt 8 — Memo (nur auf Anfrage) Erst nach Auslieferung der Vorschau anbieten:

Soll ich zusätzlich ein Kurz-Memo im Gutachtenstil mit Subsumtion nach § 17 InsO erstellen?

Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.

Schritt 9 — Eskalation Bei 🔴: ausdrücklich auf die Skills zahlungsunfaehigkeit-pruefung-17-inso und antragspflicht-15a-inso aus dem Plugin insolvenzrecht hinweisen und — falls Steuerberatermandat — den Hinweis nach § 102 StaRUG textbausteinartig formulieren. Die 3-Wochen-Frist § 15a InsO läuft ab tatsächlichem Eintritt der Zahlungsunfähigkeit, nicht ab Erstellung des Plans.

Rechtlicher Rahmen

Primärnormen

  • § 17 InsO Zahlungsunfähigkeit.
  • § 18 InsO drohende Zahlungsunfähigkeit (24-Monats-Prognose, Hinweisfunktion).
  • § 15a InsO Antragspflicht (3 Wochen).
  • § 1 StaRUG Krisenfrüherkennungspflicht der Geschäftsleitung.
  • § 102 StaRUG Hinweispflicht beratender Berufe.

Leitentscheidungen (Volltexte im Plugin: references/rechtsprechung/)

  1. Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
  2. Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
  3. Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
  4. Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
  5. Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
  6. Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
  7. Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.

Zitierweise: Pinpoint mit Randnummer; Reihenfolge BGH-Datum (jüngere zuerst), keine US-stare-decisis-Logik, keine pretrial discovery.

Quellenregel

Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.

Berufsständischer Hintergrund (nicht im Vordergrund zitieren)

  • IDW S 11 (Stand 12.08.2021), Tz. 16 f., 31–37 — Beurteilung des Eröffnungsgrundes der Zahlungsunfähigkeit.
  • IDW S 6 — Anforderungen an Sanierungskonzepte und integrierte Planung (hier nur Hintergrundmaßstab).

Ausgabeformat

  1. Excel auf Basis der Vorlage assets/excel/Liquiditaetsplan-Wochenbasis.xlsx: Wochenraster KW tt+15 in Spalten (Vorgabe beibehalten), BGH-Block ab Zeile 42 mit Aktiva I/II, Passiva I/II, Lücke abs., Lücke %, Ampel; Block "Offene Forderungen" und Hinweise zur BGH-Rechtsprechung. Datei wird unter dem Namen Liquiditaetsplan-<Firma>-KW<t>.xlsx zurückgegeben.
  2. HTML-Padlet (auf Wunsch): autarke single-file HTML aus assets/padlet/liquiditaets-padlet.html, das im Browser lebt, im localStorage speichert und auf JSON exportiert/importiert werden kann. Editierbare Felder rechnen die Ampel live nach BGH-Schema. KW-Header werden aus der eingegebenen KW abgeleitet.
  3. Markdown-Artefakt (auf Wunsch): Vorlage assets/markdown/liquiditaets-artefakt-vorlage.md, mit Tabellen, Indizienliste und Kurzfazit, das bei jeder Folgemeldung neu geschrieben wird.
  4. Memo (nur auf Anfrage): Kurz-Gutachten im Gutachtenstil, höchstens zwei Seiten, DOCX oder Markdown nach Wahl.

Beispiel

Sachverhalt: Edelholz Manufaktur Berlin GmbH, Stichtag Mo 18.05.2026, Bank 18.500 €, Kasse 0 €, Kontokorrent 150.000 € zu 92 % ausgeschöpft (12.000 € frei). Fällig KW 21: Lohn + AG-SV 42.000 €, Lieferant kritisch 19.500 €. KW 22: SV-Beitrag 14.800 €, Miete 7.200 €. KW 23: USt-VZ 14.200 €, Leasing 3.400 €. Erwartete Eingänge: KW 22 18.000 € (Skonto-Sicherheit 80 % = 14.400 €), KW 23 9.500 €.

Auswertung:

  • Aktiva I = 30.500 €. Aktiva II = 23.900 €. Σ Liquide = 54.400 €.
  • Passiva I (KW 21) = 61.500 €. Passiva II (KW 22 + KW 23) = 39.600 €. Σ Fällig = 101.100 €.
  • Liquiditätslücke absolut = 46.700 €. Quote = 46,2 %.
  • Liquidität Wochenende KW 23: Start 30.500 € − Σ CF (− 61.500 + 14.400 − 21.500 + 9.500 − 17.600) = −46.200 €.
  • Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.

Handlung: Übergabe an antragspflicht-15a-inso und zahlungsunfaehigkeit-pruefung-17-inso. Bei Steuerberatermandat Hinweis nach § 102 StaRUG dokumentieren. Die 3-Wochen-Frist § 15a InsO läuft ab tatsächlichem Eintritt.

Typische Fehler

  • Voll ausgeschöpften Kontokorrent als Liquidität ansetzen: Nur ungenutzter, zugesagter und ziehungsfähiger Teil zählt.
  • Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
  • Großeingänge zu 100 % ansetzen: Realistische Ausfall- und Skontoquote, im Zweifel Worst Case.
  • 3-Wochen-Frist statisch ab Planerstellung rechnen: Sie läuft ab Eintritt der Zahlungsunfähigkeit.
  • SV- und Lohnsteuer-Rückstände kleinreden: Starke Indizien und persönlich haftungsauslösend.
  • Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
  • Vorlage verändern: Die Excel-Vorlage hat eine vorgegebene Form (Kategorien-Zeilen × KW-Spalten). Nicht in ein anderes Layout umbauen.

Quellenpflicht

Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.

Übergabe

Bei 🔴 sofort:

  • zahlungsunfaehigkeit-pruefung-17-inso (Plugin insolvenzrecht) — formales Prüfgutachten und gerichtsfester Liquiditätsstatus.
  • antragspflicht-15a-inso (Plugin insolvenzrecht) — Fristenlauf, Haftung Geschäftsleiter, § 15b InsO Zahlungsverbote.
  • liquiditaetsvorschau-insolvenzrechtlich (dieses Plugin) — Liquiditätsbilanz als Beweismittel mit IDW-S-11-Würdigung.

Für die mittel- und langfristige Sicht: Schwester-Skill liquiditaetsvorschau-3-6-12-monate (dieses Plugin).

Triage — Liquiditaetsvorschau Einordnung

Bevor losgelegt wird, klaere:

  1. Zweck der Vorschau? ZU-Pruefung § 17 InsO (3-Wochen-Fenster) → insolvenzrechtliche Vorschau; Fortbestehensprognose § 19 InsO (12 Monate); Glaeubigernachweis (13-Wochen-Vorschau); Bankverhandlung (24 Monate)?
  2. Methode? Direkte Methode (Cash-In / Cash-Out) fuer insolvenzrechtliche Zwecke; indirekte Methode (EBIT-Ableitung) fuer langfristige Unternehmensplanung.
  3. Datenbasis? OPOS (offene Posten), Kontoauszuege, Steuer- und SV-Verbindlichkeiten — alle aktuell?
  4. Stichtag? Fuer InsO-Beurteilung tag-genau festlegen; fuer Prognose ab aktuellem Tag.
  5. Sanierungsmassnahmen einbeziehen? Stundungen, Zuschuss, neue Kreditlinie — nur wenn verbindlich zugesagt.

Output-Template 13-Wochen-Liquiditaetsvorschau

Adressat: Insolvenzgericht / Glaeubigerausschuss / Bank — Tonfall: sachlich-betriebswirtschaftlich

13-WOCHEN-LIQUIDITAETSVORSCHAU (direkte Methode)
Gesellschaft: [FIRMA]    Erstellt: [DATUM]    Ersteller: [NAME]

Woche | Anfangsbestand | Einzahlungen | Auszahlungen | Endbestand | Kreditlinie | Freie Liqui
  1   |   EUR [XXX]    |  EUR [YYY]   |  EUR [ZZZ]   |  EUR [AAA] |  EUR [BBB]  |  EUR [CCC]
  2   |   ...          |  ...         |  ...         |  ...       |  ...        |  ...
 13   |   ...          |  ...         |  ...         |  ...       |  ...        |  ...

AMPEL-STATUS:
Wochen 1-4 (kurzfristig): [GRUEN / GELB / ROT]
Wochen 5-9 (mittelfristig): [...]
Wochen 10-13 (langfristig): [...]

ENGPAESSE: [Beschreibung kritischer Wochen und Gegenmassnahmen]
ANNAHMEN: [Auflistung der Schluesselannahmen]

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