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Freistehender Insolvenzreife- und StaRUG-Schwellencheck

Freistehender Insolvenzreife- und StaRUG-Schwellencheck für M&A: Anwendungsfall im Kaufprozess oder Beratungsmandat muss geprüft werden ob Zielunternehmen oder Mandant nahe an Insolvenzantragspflicht ist. §§ 17-19 InsO Zahlungsunfähigkeit drohende Zahlungsunfähigkeit Überschuldung, § 1 StaRUG drohende Zahlungsunfähigkeit. Prüfraster Zahlungsunfähigkeitstest Liquiditaetsstatus, Überschuldungsbilanz Fortführungswille, Antragspflicht-Timing. Output Insolvenzreife-Gutachten mit Ampelstatus Handlungsoptionen und Deal-Auswirkungen. Abgrenzung zu Liquiditaetsvorschau und zu Fortbestehensprognose-Plugin.

ID: de.bankruptcy.grosskanzlei-ma-insolvenzreife Version: 0.1.0 License: Apache-2.0 Author: Klotzkette Language: de Added: 2026-06-01
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Freistehender Insolvenzreife- und StaRUG-Schwellencheck

Kernsachverhalt

Im M&A-Kontext ist die Insolvenzreife-Prüfung in zwei Richtungen relevant: Einerseits als Due-Diligence-Instrument des Käufers, der sicherstellen muss, dass das Zielunternehmen bei Signing nicht bereits insolvenznah ist (andernfalls drohen MAC-Trigger, W&I-Ausschlüsse, Closing-Versagungen). Andererseits als Pflichtinstrument der Geschäftsleitung, die bei Eintritt von Insolvenzreife Antragspflichten hat und für masseschmälernde Zahlungen nach § 15b InsO haftet. Die drei Insolvenztatbestände — Zahlungsunfähigkeit (§ 17), drohende Zahlungsunfähigkeit (§ 18) und Überschuldung (§ 19 InsO) — sind scharf zu trennen: Nur § 17 und § 19 begründen Antragspflichten, § 18 ist Voraussetzung für das StaRUG-Verfahren.

Kaltstart-Rückfragen

  1. Welcher Prüfungsanlass besteht — Buy/Sell-Side-DD, Board Paper, StaRUG-Frühwarnung, akutes Krisenmandat?
  2. Liegen Bankkontoauszüge (aktuell), OPOS Kreditoren und Debitoren, Bilanz, BWA und Management Forecast vor?
  3. Existieren Rangrücktritte, Patronatserklärungen, Stundungsvereinbarungen oder Sicherheiten, die Verbindlichkeiten rechtlich modifizieren?
  4. Wurden bereits Zahlungsstockungen, Rücklastschriften, Vollstreckungsankündigungen oder Kreditkündigungen beobachtet?
  5. Hat die Geschäftsleitung eine aktuelle Fortbestehensprognose? Auf welchen Annahmen beruht sie?
  6. Sind stille Lasten (Pensionsverpflichtungen, Prozessrisiken, Gewährleistungsrückstellungen) in der Bilanz enthalten?
  7. Welche Deal-Auswirkungen sind zu prüfen — MAC-Klausel, Ordinary-Course-Covenant, Closing Condition, W&I-Versicherung?
  8. Welcher Zeithorizont gilt für die Prüfung — Stichtagsbetrachtung oder Prognose 24 Monate?
  • Was will der Mandant wirklich erreichen? (Nicht: was steht im Standardweg, sondern: welches Ergebnis ist fuer den Mandanten persoenlich/wirtschaftlich das beste? Manchmal ist der schnellere Vergleich besser als der formal "richtige" Weg.)

Rechtsgrundlagen

Normtexte

Norm Regelungsinhalt (Auszug)
§ 17 InsO Zahlungsunfähigkeit: Schuldner nicht in der Lage, fällige Zahlungspflichten zu erfüllen; > 10 % Liquiditätslücke über 3 Wochen in der Regel anzunehmen
§ 18 InsO Drohende Zahlungsunfähigkeit: voraussichtlich nicht in der Lage, Verbindlichkeiten bei Fälligkeit zu erfüllen; Prognosezeitraum für StaRUG: 24 Monate
§ 19 InsO Überschuldung: Vermögen deckt Verbindlichkeiten nicht, außer bei positiver Fortbestehensprognose (zweistufige Prüfung)
§ 15a InsO Antragspflicht: 3 Wochen bei Zahlungsunfähigkeit; 6 Wochen bei Überschuldung; Pflicht des Geschäftsführers / Vorstands
§ 15b InsO Zahlungsverbote nach Insolvenzreife; Haftung des Geschäftsführers / Vorstands; Direktanspruch des Insolvenzverwalters
§§ 1–93 StaRUG Vorinsolvenzlicher Restrukturierungsrahmen: setzt drohende Zahlungsunfähigkeit (§ 18 InsO) voraus
§ 321a HGB Berichtspflicht des Abschlussprüfers über bestandsgefährdende Risiken; Frühwarnpflicht
§§ 91 Abs. 2 AktG; 43 GmbHG Pflicht zur Einrichtung eines Überwachungssystems für bestandsgefährdende Risiken

Leitentscheidungen

Gericht Az. Datum Leitsatz (kurz)
Rechtsprechung live prüfen Live-Verifikation erforderlich - keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und Aussage protokollieren
IDW S 11 2022 Standard zur Beurteilung von Insolvenzeröffnungsgründen; Methodik Liquiditätsstatus, Überschuldungsstatus, Fortbestehensprognose

Prüfschema

Vorab: Der untenstehende Workflow ist die typische Standardlinie. Wenn die Mandantenlage abweicht (siehe "Strategische Optionen" oben), sind die Schritte entsprechend zu verkuerzen, umzustellen oder durch ein anderes Skill zu ersetzen — der Workflow ist Leitfaden, nicht Pflichtprogramm.

Schritt Prüfungspunkt Inhalt Ergebnis
1 Datenqualität prüfen Bankstände, OPOS, Forecast, Bilanz, stille Lasten, Finanzierungslinien, Patronate, Rangrücktritte vorhanden und aktuell? Datenlücken-Liste
2 Liquiditätsstatus erstellen Aktuelle Liquidität aus Bankdaten; fällige Verbindlichkeiten aus OPOS; Deckungslücke berechnen EUR [X] Deckungslücke
3 3-Wochen-Vorschau (§ 17 InsO) Liegt Deckungslücke > 10 % der fälligen Verbindlichkeiten vor? → Ampel rot = Zahlungsunfähigkeit § 17-Status: [ZU / nicht ZU]
Rechtsprechung live prüfen Live-Verifikation erforderlich Live-Verifikation erforderlich keine Entscheidung aus Modellwissen; Quelle vor Ausgabe protokollieren
5 Überschuldungsstatus (§ 19 InsO) Bilanz-Passiva > Aktiva zu Fortführungswerten? Stille Lasten, Rückstellungen aufdecken Überschuldung: [Ja / Nein]
6 Fortbestehensprognose (§ 19 InsO) Überwiegende Wahrscheinlichkeit des Fortbestehens über 12 Monate? Finanzierungszusagen, Auftragsbestand, Geschäftsplan Prognose: [positiv / negativ]
7 Drohende Zahlungsunfähigkeit (§ 18 InsO) Prognose 24 Monate: werden Verbindlichkeiten voraussichtlich nicht erfüllt werden können? StaRUG-Schwelle? § 18-Status: [DZU / nicht DZU]
8 Antragspflicht bewerten (§ 15a InsO) Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung ohne positive Prognose? → Frist läuft; Geschäftsleitung informieren Fristbeginn: [Datum]
9 Zahlungsverbot (§ 15b InsO) Welche Zahlungen wurden seit Insolvenzreife geleistet? Rückforderungsrisiko des Insolvenzverwalters? Zahlungsprotokoll
10 StaRUG-Eignung prüfen § 18 InsO liegt vor; Hauptverwaltung in Deutschland (COMI); Planbetroffene identifizierbar? StaRUG: [geeignet / nicht geeignet]
11 Deal-Auswirkungen bewerten MAC-Trigger; Ordinary-Course-Covenant-Verletzung; Closing-Condition-Gefährdung; W&I-Ausschluss Deal Impact Memo
12 W&I-Versicherung prüfen Enthält W&I-Police Ausschlüsse für Insolvenzreife, MAC oder Zahlungsunfähigkeit? W&I-Status
13 Fragenliste an Stakeholder Geschäftsleitung, CFO, Steuerberater, Hausbank, Insolvenzrechtsteam: konkrete Fragen mit Frist Fragenliste
14 Senior-Review-Gate Insolvenzreife-Matrix an Senior Partner; Human-in-the-loop bei roter Ampel; Dokumentation Freigabe erteilt
15 Abschlussdokumentation Deal-Karte aktualisieren; Board Paper-Version erstellen; Closing-Condition-Status setzen Dokumentation fertig

Insolvenzreife-Matrix

Prüfung Kriterium Status Kommentar
§ 17 InsO — Zahlungsunfähigkeit Deckungslücke > 10 % über 3 Wochen Grün / Gelb / Rot [Kommentar]
§ 18 InsO — Drohende ZU Voraussichtliche Nichterfüllung 24 Monate Grün / Gelb / Rot [Kommentar]
§ 19 InsO — Überschuldung Passiva > Aktiva; Fortbestehensprognose Grün / Gelb / Rot [Kommentar]
§ 15a InsO — Antragspflicht Frist läuft? Ja / Nein [Datum]
StaRUG-Eignung § 18 InsO + COMI + Planbetroffene Geeignet / Nicht geeignet [Kommentar]
MAC-Trigger Vertragsdefinition MAC erfüllt? Ja / Nein / Unklar [Kommentar]
W&I-Ausschluss Insolvenzreife in Police ausgeschlossen? Ja / Nein [Kommentar]

Beweislast

Beweisthema Beweislastträger Beweismittel
Zahlungsunfähigkeit bei Antragspflicht-Verletzung Insolvenzverwalter Bankkontoauszüge, OPOS, Zahlungsrückstände
Positive Fortbestehensprognose (§ 19 InsO) Geschäftsleitung Finanzplan, Auftragsbestand, Finanzierungszusagen (schriftlich)
Rechtsprechung live prüfen Live-Verifikation erforderlich keine Entscheidung aus Modellwissen; Quelle vor Ausgabe protokollieren
Masseschmälernde Zahlung (§ 15b InsO) Insolvenzverwalter Buchungsbelege, Zeitpunkt der Insolvenzreife, Vergleich ordentlicher Kaufmann
MAC-Eintritt Partei, die Vollzugsverweigerung geltend macht Finanzberichte, Gutachten, Marktdaten

Fristen und Verjährung

Fristtyp Dauer Norm Hinweis
Antragspflicht — Zahlungsunfähigkeit 3 Wochen § 15a Abs. 1 InsO Absolute Frist; Strafbarkeit nach § 15a Abs. 4 InsO
Antragspflicht — Überschuldung 6 Wochen § 15a Abs. 1 InsO Bei positiver Fortbestehensprognose keine Pflicht
§ 15b-Haftung 3 Jahre ab Kenntnis §§ 195, 199 BGB Insolvenzverwalter geltend machen
StaRUG-Rahmen 12–24 Monate §§ 31, 33 StaRUG Bei § 17 InsO kein StaRUG-Zugang mehr
Insolvenzanfechtung 1–10 Jahre je nach Tatbestand §§ 130–134 InsO Relevanz für pre-Closing-Zahlungen

Typische Gegenargumente

Argument Erwiderung
Rechtsprechung live prüfen keine Entscheidung aus Modellwissen; Quelle vor Ausgabe protokollieren
Rangrücktritt schriftlich vereinbart Prüfen ob formwirksam; Zweckbindung; Vereinbarung muss alle Verbindlichkeiten mit Rang erfassen
MAC-Klausel zu unbestimmt Gerichtliche Auslegung der MAC-Definition; Verweis auf EBITDA-Schwellenwerte schärft Klausel

Strategische Optionen (vor dem Template entscheiden)

Bevor das Template eins-zu-eins gefuellt wird, ist zu pruefen welche Variante zur Mandantenkonstellation passt. Das Template ist eine moegliche Form — nicht die einzige.

Konstellation Empfohlener Weg
Standard — Insolvenzreife im M-and-A-Kontext pruefen Insolvenzreife-Pruefung nach Schema; Schriftsatz unten
Variante A — Insolvenzreife klar Antragspflicht besteht Direkt zu Antragspflicht-Skill; kein Gutachten noetig
Variante B — Insolvenzreife noch nicht erreicht Sanierung moeglich Sanierungs-Szenario nach StaRUG pruefen
Variante C — Kreditgeber will Einblick in Lage Bankengespraech-Dokumentation statt interner Pruefung

Wenn die Mandantenkonstellation nicht ins Standardschema passt, ist das Template anzupassen oder durch ein anderes Skill abzuloesen — nicht das Mandat in das Schema zu pressen.

Schriftsatzbausteine

Baustein 1 — Insolvenzreife-Memo an Geschäftsleitung (vertraulich)

VERTRAULICH — Anwaltliches Arbeitsdokument

An: Geschäftsleitung [Firma]
Von: [Kanzlei]
Datum: [TT.MM.JJJJ]

INSOLVENZREIFE-PRÜFUNG — ERSTE EINSCHÄTZUNG

Wir haben auf Grundlage der uns vorliegenden Unterlagen (Bankkontoauszug [Datum],
OPOS Kreditoren [Datum], Bilanz [Stichtag]) eine erste Insolvenzreife-Prüfung
durchgeführt.

ERGEBNIS:
§ 17 InsO (Zahlungsunfähigkeit): AMPEL ROT
Zum Stichtag [Datum] besteht eine Deckungslücke von EUR [X] (entspricht [Y] %
der fälligen Verbindlichkeiten von EUR [Z]). Dies überschreitet die BGH-Schwelle
von 10 %. Die Antragspflicht nach § 15a InsO könnte ausgelöst sein.

§ 19 InsO (Überschuldung): AMPEL GELB
Bilanzielles Eigenkapital: EUR [X] (positiv). Stille Lasten (Pensionen EUR [Y])
nicht vollständig bewertet. Fortbestehensprognose: Finanzierungszusage Bank [Name]
noch nicht bestätigt.

DRINGLICHE MASSNAHMEN:
1. Liquiditätsprüfung durch Restrukturierungsberater bis [Datum].
2. Finanzierungszusage Bank [Name] schriftlich bestätigen lassen bis [Datum].
3. Entscheidung über StaRUG-Anzeige bis [Datum].
TODO: Insolvenzanwalt hinzuziehen.

HINWEIS: Diese erste Einschätzung ersetzt keine finale insolvenzrechtliche
Stellungnahme. Wir empfehlen die sofortige Hinzuziehung eines spezialisierten
Insolvenzrechtsteams.

Baustein 2 — Deal Impact Memo (MAC-Klausel)

DEAL IMPACT MEMO — Insolvenzreife — Projekt [Deal-Code]
Erstellt: [Datum]
Autor: [Name]

Insolvenzreife-Status: § 17 InsO — Zahlungsunfähigkeit MÖGLICH

DEAL-AUSWIRKUNGEN:

1. MAC-Klausel (SPA Ziffer [X]):
   Definition: "[MAC-Definition aus SPA]".
   Einschätzung: Der festgestellte Liquiditätsrückgang von EUR [X] innerhalb von
   [Y] Wochen könnte als MAC-Ereignis zu werten sein. Endgültige Entscheidung
   erfordert Vergleich mit Ausgangszustand bei Signing (Anlage [X]).
   TODO [Partner] bis [Datum]: MAC-Analyse abschließen.

2. Closing Condition (SPA Ziffer [X]):
   Garantie der Zahlungsfähigkeit bei Closing. Bei Zahlungsunfähigkeit ist Closing
   Condition nicht erfüllt. Käufer kann Vollzug verweigern.

3. W&I-Versicherung:
   Police Ziffer [X] schließt Schäden aus, die auf Insolvenzreife beruhen.
   TODO [W&I-Owner] bis [Datum]: W&I-Broker über Situation informieren.

4. Ordinary-Course-Covenant:
   Geschäftsleitung darf ohne Käufer-Zustimmung keine außerordentlichen Zahlungen
   > EUR [X] leisten. § 15b InsO-Risiko ist unabhängig davon zu beachten.

--- vor Versand klaeren ---

  1. Welches Verhandlungsziel hat der Mandant? [Durchsetzung des Anspruchs / Vergleich / Reputationsschutz / schnelle Loesung]
  2. Welche Kompromisslinien sind absolut? [Mindestforderung / Zeitrahmen / Formerfordernis]
  3. Sind Anschlusswege erwuenscht? [Mediation / Direktgesprach / Einigung vor Fristablauf]

Schlussabsatz Variante A (kooperativ): Wir regen eine guetliche Einigung an und stehen fuer ein klaerenden Gesprach zur Verfuegung. Eine einvernehmliche Loesung erspart beiden Seiten Zeit und Kosten.

Schlussabsatz Variante B (formal-streng): Eine aussergerichtliche Einigung kommt nur in Betracht wenn die Gegenseite innerhalb von [X] Tagen einen akzeptablen Vorschlag unterbreitet. Anderenfalls werden wir alle rechtlichen Schritte einleiten.

Streitwert und Kosten

Schadensfall Ansatz Norm
§ 15b-Haftung Summe masseschmälernder Zahlungen § 15b InsO; direkter Anspruch gegen Geschäftsführer
Closing-Verweigerung wegen Insolvenzreife Schadensersatz des Käufers bei unbegründeter Verweigerung SPA-Freistellungsklausel; § 280 BGB
MAC-Streit Streitwert = Kaufpreis; international meist Schiedsverfahren SPA-Schiedsklausel
StaRUG-Beratungskosten EUR 100.000–1 Mio. je nach Komplexität Budgetplanung Geschäftsleitung

Strategische Empfehlung

Akteur Empfehlung
Geschäftsleitung Liquiditätsstatus wöchentlich schriftlich dokumentieren; Fortbestehensprognose zeitnah extern bestätigen lassen; Insolvenzrechtsteam frühzeitig einbinden
Käufer (DD) Insolvenzreife als Closing Condition absichern; MAC-Klausel mit konkreten Finanzschwellen schärfen; W&I-Ausschlüsse prüfen
Berater Insolvenzreife-Matrix niemals allein beurteilen; immer Insolvenzrechtsspezialist einbinden; Senior-Review-Gate obligatorisch

Anschluss-Skills

  • grosskanzlei-ma-liquiditaetsvorschau — Detaillierte Liquiditätsplanung
  • corporate-kanzlei-restructuring-starug-insolvenzplan — StaRUG-Planung und Insolvenzplan
  • grosskanzlei-ma-aktenanlage — Dokumentation in Deal-Akte
  • anw-insolvenzreife-pruefung-17-19-inso — Technische Insolvenzprüfung nach IDW S 11

Quellen

  • § 15a InsO (Insolvenzantragspflicht; Hoechstfrist 3 Wochen ZU / 6 Wochen UE seit SanInsFoG): https://www.gesetze-im-internet.de/inso/__15a.html
  • § 15b InsO (rechtsformneutrales Zahlungsverbot bei Insolvenzreife seit 01.01.2021): https://www.gesetze-im-internet.de/inso/__15b.html
  • §§ 17, 18, 19 InsO: https://www.gesetze-im-internet.de/inso/__17.html
  • StaRUG (in Kraft seit 01.01.2021 durch SanInsFoG, BGBl. I 2020, 3256): https://www.gesetze-im-internet.de/starug/
  • § 91 II AktG (Vorstandspflicht Frueherkennungssystem): https://www.gesetze-im-internet.de/aktg/__91.html
  • § 43 GmbHG: https://www.gesetze-im-internet.de/gmbhg/__43.html
  • § 1 StaRUG (Pflicht zur Krisenfrueherkennung seit 01.01.2021): https://www.gesetze-im-internet.de/starug/__1.html
  • IDW S 11 (Beurteilung Insolvenzeroeffnungsgruende): https://www.idw.de/idw/idw-verlautbarungen
  • Rechtsprechung im Uebrigen: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe ueber offizielle oder frei zugaengliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.

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