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Ausgabe: Vollständige Klageschrift mit Pflicht-Disclaimer (Laie)

Ausgabe vollständige Klageschrift mit Pflicht-Disclaimer-Kopf für Laien; Zusammenführung aller Bausteine zu einem druckfertigen Schriftsatz; Ausfuellanleitung; Einreichungshinweise für Arbeitsgericht.

ID: de.employment.kueschk-output-warnschriftsatz-laie Version: 0.1.0 License: Apache-2.0 Author: Klotzkette Language: de Added: 2026-06-01
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Ausgabe: Vollständige Klageschrift mit Pflicht-Disclaimer (Laie)

Zweck

Dieser Skill führt alle Bausteine des KüSchK-Laien-Workflows zu einem vollständigen, druckfertigen Klageschrift-Entwurf zusammen — inklusive Pflicht-Disclaimer-Kopf.

Vollständige Klageschrift (Laie)


⚠ WICHTIGE WARNUNG — VOR EINREICHUNG LESEN ⚠

Dieses Dokument ist ein Entwurf, der mit Hilfe eines KI-gestützten Rechtshilfesystems erstellt wurde. Es begründet kein Mandatsverhältnis. Das System übernimmt keine rechtliche Verantwortung und haftet nicht.

Du könntest auf der falschen Wiese unterwegs sein. Prüfe zwingend:

  • Bist du länger als sechs Monate beschäftigt? (§ 1 Abs. 1 KSchG)
  • Hat dein Betrieb mehr als zehn Arbeitnehmer? (§ 23 KSchG)
  • Gilt die Drei-Wochen-Frist nach § 4 KSchG? — Sie läuft ab Zugang der Kündigung.

Dringende Empfehlung: Suche sofort einen Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwältin auf.


KLAGESCHRIFT

An das

Arbeitsgericht [GERICHT — z.B. Arbeitsgericht Köln]

Klage des/der

[VOLLSTÄNDIGER NAME] [STRASSE UND HAUSNUMMER] [PLZ ORT] (Telefon: [NUMMER] / E-Mail: [E-MAIL])

— Kläger/Klägerin —

gegen

[VOLLSTÄNDIGE FIRMA / NAME DES ARBEITGEBERS] [STRASSE UND HAUSNUMMER] [PLZ ORT] [ggf.: vertreten durch Geschäftsführer/in: NAME]

— Beklagte/r —

Streitwert: vorläufig [3 × MONATSLOHN] EUR (§ 42 Abs. 2 GKG)


KLAGEANTRÄGE

Ich beantrage:

  1. Es wird festgestellt, dass das Arbeitsverhältnis der Parteien durch die Kündigung der Beklagten vom [DATUM DES KÜNDIGUNGSSCHREIBENS], zugegangen am [ZUGANGSDATUM], nicht aufgelöst worden ist.

  2. Es wird festgestellt, dass das Arbeitsverhältnis der Parteien auch nicht durch andere Beendigungsgründe aufgelöst worden ist, sondern über den [GEPLANTES BEENDIGUNGSDATUM LAUT KÜNDIGUNG] hinaus fortbesteht.


BEGRÜNDUNG

I. Das Arbeitsverhältnis

Ich bin seit dem [ARBEITSBEGINN-DATUM] bei der Beklagten beschäftigt als [BERUFSBEZEICHNUNG / TÄTIGKEITSBESCHREIBUNG]. Mein monatliches Bruttogehalt beträgt [BETRAG] EUR. Im Betrieb der Beklagten sind regelmäßig mehr als zehn Arbeitnehmer beschäftigt.

II. Die Kündigung

Am [ZUGANGSDATUM] habe ich das Kündigungsschreiben der Beklagten erhalten (Anlage K 1). Die Kündigung ist zum [BEENDIGUNGSDATUM] ausgesprochen worden.

III. Die Kündigung ist unwirksam

[HIER BEGRÜNDUNG NACH TATSÄCHLICHEM GRUND EINTRAGEN:]

Option A — Keine Sozialauswahl (betriebsbedingt): Eine ordnungsgemäße Sozialauswahl gemäß § 1 Abs. 3 KSchG wurde nicht durchgeführt. Der Kollege/die Kollegin [NAME, falls bekannt] weist geringere Sozialdaten auf als ich, wurde aber weiterbeschäftigt.

Option B — Keine Abmahnung (verhaltensbedingt): Eine Abmahnung als notwendige Voraussetzung wurde nicht ausgesprochen. Die Kündigung ist daher unverhältnismäßig.

Option C — Formfehler: [FORMFEHLER KONKRET BENENNEN]

Option D — Sonderkündigungsschutz: Ich genieße Sonderkündigungsschutz wegen [GRUND — z.B.: Schwangerschaft / Elternzeit / Schwerbehinderung]. Die erforderliche behördliche Zustimmung wurde nicht eingeholt.

IV. Beweisangebote

  • Anlage K 1: Kündigungsschreiben vom [DATUM]
  • Anlage K 2: Arbeitsvertrag vom [DATUM]
  • Zeuge: [NAME UND ANSCHRIFT] zum Beweis des Zugangsdatums

[ORT], den [DATUM]


[UNTERSCHRIFT] [NAME in Druckschrift]


Triage zu Beginn — kläre vor Ausgabe der vollständigen Klageschrift

  1. Wurden alle vorgelagerten Prüfschritte abgearbeitet?
    • KSchG-Anwendbarkeit (§ 23 KSchG, § 1 Abs. 1 KSchG) ✓/✗
    • Frist und Zugang (§ 4 KSchG) ✓/✗
    • Formfehler (§§ 623, 174 BGB) ✓/✗
    • Sonderkündigungsschutz ✓/✗
  2. Liegt der Kündigungsgrund (betriebsbedingt/verhaltensbedingt/personenbedingt) fest?
  3. Wurde der Laien-Disclaimer-Kopf (kueschk-grundwarnung-falsche-wiese-und-haftung) bereits ausgegeben?
  4. Sind alle Platzhalter [NAME], [DATUM], [BETRAG] durch echte Angaben des Nutzers befüllt?

Schrittfolge Klageschrift-Ausgabe:

Step 1: Disclaimer-Kopf ausgeben (immer)
Step 2: Rubrum (Gericht, Kläger, Beklagter) ausfüllen
Step 3: Streitwert berechnen (3 × Bruttomonatsgehalt)
Step 4: Anträge formulieren (allgemeiner + besonderer Feststellungsantrag)
Step 5: Begründung nach Sachverhalt (Option A/B/C/D)
Step 6: Beweisangebote einsetzen
Step 7: Einreichungshinweise ausgeben

Zentrale Normen

  • § 4 KSchG — Klagefrist drei Wochen (absolute Ausschlussfrist)
  • § 256 ZPO — Feststellungsklage, Feststellungsinteresse
  • § 42 Abs. 2 GKG — Streitwert drei Bruttomonatsgehalt bei Kündigungsschutz
  • § 46 Abs. 2 ArbGG i.V.m. §§ 495, 495a ZPO — Verfahrensvorschriften Arbeitsgericht
  • § 11 Abs. 1 ArbGG — Kein Anwaltszwang erste Instanz
  • § 46 Abs. 2 ArbGG i.V.m. § 496 ZPO — Klage kann zu Protokoll der Geschäftsstelle erklärt werden

Aktuelle Rechtsprechung

  • Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.

Quellenregel

Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.

Einreichungshinweise

  1. Frist: Die Klageschrift muss innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung beim Arbeitsgericht eingehen.
  2. Wo einreichen: Arbeitsgericht am Ort des Betriebs oder am Wohnort des Arbeitnehmers.
  3. Wie einreichen: Persönlich zu Protokoll der Geschäftsstelle erklären (kostenlos, kein Schreiben nötig) oder schriftlich einreichen.
  4. Kopien: Mindestens drei Exemplare (Gericht, Gegner, eigene Akte) + Anlagen.
  5. Empfangsbestätigung: Immer einen Eingangsstempel des Gerichts verlangen.

Hinweis: Keine Rechtsberatung. Mechanische Prüfung anhand vom Nutzer behaupteter Tatsachen. Falsche Sachverhaltsangabe oder falsche Anspruchsgrundlage entwertet das Ergebnis. Dringende Empfehlung anwaltlicher Beratung, insbesondere wegen der Drei-Wochen-Fristen.

Du könntest auf der falschen Wiese unterwegs sein. Dieses System kann das nicht prüfen.

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