Ausgabe: Vollständige Klageschrift Entfristungsklage mit Pflicht-Disclaimer (Laie)
Vollständige Klageschrift Entfristungsklage mit Pflicht-Disclaimer für Laien; Zusammenführung aller Bausteine; Ausfuellanleitung; Einreichungshinweise; Dreiwochenfrist-Warnblock prominent am Anfang.
Ausgabe: Vollständige Klageschrift Entfristungsklage mit Pflicht-Disclaimer (Laie)
Zentrale Normen
- § 17 TzBfG — Klagefrist 3 Wochen ab vereinbartem Vertragsende
- §§ 14 Abs. 4, 16 Satz 1 TzBfG — Schriftformerfordernis und Unbefristetheit als Rechtsfolge
- § 7 KSchG (analog) — Fiktionswirkung bei Fristversäumnis
- § 11 Abs. 1 ArbGG — kein Anwaltszwang in 1. Instanz
- § 42 Abs. 2 GKG — Streitwert (3 Monatsverdienste)
Rechtsprechungshinweise
- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
Vollständige Klageschrift
⚠ WICHTIGE WARNUNG — VOR EINREICHUNG LESEN ⚠
DREIWOCHENFRIST § 17 TzBfG: Klage muss innerhalb von drei Wochen nach dem vereinbarten Vertragsende beim Arbeitsgericht eingehen. Diese Frist ist eine absolute Ausschlussfrist — sie kann nicht verlängert werden. Versäumung führt zur Wirksamkeit der Befristung (§ 7 KSchG analog).
Du könntest auf der falschen Wiese unterwegs sein. Möglicherweise liegt kein Schriftformmangel vor, oder dein Sachverhalt erfüllt andere Voraussetzungen für eine wirksame Befristung. Dieses System kann das nicht abschließend prüfen.
Dieses Dokument begründet kein Mandatsverhältnis. Dringende Empfehlung: Suche sofort anwaltliche Beratung.
KLAGESCHRIFT — BEFRISTUNGSKONTROLLKLAGE
An das
Arbeitsgericht [GERICHT EINTRAGEN — zuständig am Betriebsort oder Wohnort]
Klage des/der
[VOLLSTÄNDIGER NAME] [STRASSE] [PLZ ORT]
— Kläger/Klägerin —
gegen
[VOLLSTÄNDIGE FIRMA DES ARBEITGEBERS] [STRASSE] [PLZ ORT]
— Beklagte/r —
Streitwert: Vorläufig [3 × MONATSLOHN] EUR (§ 42 Abs. 2 GKG)
KLAGEANTRÄGE
Ich beantrage:
-
Es wird festgestellt, dass das Arbeitsverhältnis der Parteien nicht durch die Befristung im Arbeitsvertrag vom [VERTRAGSDAT UM] zum [VEREINBARTES VERTRAGSENDE] beendet worden ist, sondern als unbefristetes Arbeitsverhältnis über diesen Zeitpunkt hinaus fortbesteht (§§ 17, 16 Satz 1 TzBfG).
-
Die Beklagte wird verurteilt, mich als [BERUFSBEZEICHNUNG] zu den bisherigen Arbeitsbedingungen weiterzubeschäftigen.
BEGRÜNDUNG
I. Das Arbeitsverhältnis
Ich bin seit dem [ARBEITSBEGINN] bei der Beklagten beschäftigt als [BERUFSBEZEICHNUNG]. Mein monatliches Bruttogehalt beträgt [BETRAG] EUR.
II. Der befristete Arbeitsvertrag
Der Arbeitsvertrag vom [VERTRAGSDAT UM] enthält eine Befristung bis zum [VEREINBARTES ENDE] (Anlage K 1).
III. Unwirksamkeit der Befristung
[HIER BEGRÜNDUNG — EINEN ODER MEHRERE BAUSTEINE WÄHLEN:]
Baustein A — Schriftformmangel: Die Befristungsabrede ist formunwirksam nach § 14 Abs. 4 TzBfG, weil weder ein eigenhändig unterschriebenes Originaldokument noch eine qualifizierte elektronische Signatur nach § 126a BGB vorliegt. Der Vertrag wurde [BESCHREIBUNG — z.B.: per E-Mail mit eingescannter Unterschrift versandt / über ein Portal nur einfach signiert]. Gemäß § 16 Satz 1 TzBfG gilt der Vertrag daher als auf unbestimmte Zeit geschlossen.
Baustein B — Fehlender Sachgrund: Ein Sachgrund nach § 14 Abs. 1 TzBfG liegt nicht vor. [BEGRÜNDEN WARUM KEIN SACHGRUND].
Baustein C — Vorbeschäftigungsverbot: Ich war bereits zuvor bei der Beklagten beschäftigt ([ZEITRAUM]), sodass die sachgrundlose Befristung nach § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG unzulässig ist.
IV. Frist
Die Klage wird fristgerecht innerhalb von drei Wochen nach dem vereinbarten Vertragsende erhoben (§ 17 Satz 1 TzBfG). Das vereinbarte Ende des Vertrags ist der [DATUM]. Die Klage geht dem Gericht spätestens am [FRISTABLAUF] zu.
V. Beweisangebote
- Anlage K 1: Arbeitsvertrag vom [DATUM]
- Anlage K 2: [E-Mail / Screenshot des Signier-Portals mit Beleg elektronischer Unterzeichnung]
- Zeuge: [NAME, ADRESSE] zum Beweis: [TATSACHE]
[ORT], den [DATUM]
[UNTERSCHRIFT] [NAME in Druckschrift]
Einreichungshinweise
- Frist: Klage muss innerhalb von drei Wochen nach dem vereinbarten Vertragsende beim Arbeitsgericht eingehen.
- Gericht: Arbeitsgericht am Betriebsort oder am Wohnort des Arbeitnehmers.
- Einreichung: Persönlich zu Protokoll der Geschäftsstelle (kein Schreiben nötig) oder schriftlich.
- Kopien: Drei Exemplare + Anlagen mitbringen.
- Empfangsbestätigung des Gerichts verlangen (Eingangsstempel).
Hinweis: Keine Rechtsberatung. Mechanische Prüfung anhand vom Nutzer behaupteter Tatsachen. Falsche Sachverhaltsangabe oder falsche Anspruchsgrundlage entwertet das Ergebnis. Dringende Empfehlung anwaltlicher Beratung, insbesondere wegen der Drei-Wochen-Fristen.
Du könntest auf der falschen Wiese unterwegs sein. Dieses System kann das nicht prüfen.
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