Mandantenfragen beim Kaltstart
Sanktions-Compliance: EU-Sanktionen (VO 269/2014 und 833/2014 Russland-Paket 1–14), US-OFAC SDN-Liste, UK-HMT/OFSI, UN-Sicherheitsrat-Resolutionen. Asset-Freeze, sektorale Embargos, Dienstleistungsverbote, Re-Export-Klauseln. AWG §§ 18–19 Strafbarkeit, BAFA-Genehmigungen. Screening-Tools, Dokumentationspflicht 10 Jahre. Sofortmaßnahmen bei Verdacht.
Mandantenfragen beim Kaltstart
- In welche Länder soll exportiert/importiert werden – liegt ein Embargo-Land vor (Russland, Iran, Nordkorea, Syrien, Belarus, Kuba, Venezuela)?
- Wurden der Geschäftspartner und sein Ultimate Beneficial Owner (UBO) gegen die Konsolidierte EU-Liste, OFAC SDN und UK-HMT-Liste geprüft?
- Handelt es sich um Dual-Use-Güter (EG Nr. 428/2009), Hochtechnologie, Software, Luxusgüter oder Rüstungsgüter?
- Ist das Unternehmen US-Personen oder US-Dollar-Zahlungsströmen ausgesetzt – greifen US-Secondary Sanctions?
- Gibt es Re-Export-Risiken über Drittländer (z.B. Export nach UAE, Türkei, Kasachstan mit möglichem Weiterverkauf nach Russland)?
- Lagen in der Vergangenheit Geschäftsbeziehungen mit gelisteten Personen vor – besteht Selbstanzeige-Bedarf bei BAFA?
- Welche internen Compliance-Strukturen bestehen (Screening-Tool, Compliance-Officer, Dokumentationsarchiv)?
- Hat eine Bank die Transaktion gesperrt oder Anfragen gestellt – liegt ein konkreter Verdachtsfall vor?
- Was will der Mandant wirklich erreichen? (Nicht: was steht im Standardweg, sondern: welches Ergebnis ist fuer den Mandanten persoenlich/wirtschaftlich das beste? Manchmal ist der schnellere Vergleich besser als der formal "richtige" Weg.)
Rechtsgrundlagen
| Norm | Inhalt |
|---|---|
| AWG § 18 | Embargoverstoß: Freiheitsstrafe bis 5 Jahre bei Vorsatz; Geldstrafe bei Fahrlässigkeit |
| AWG § 19 | Genehmigungsvorbehaltsverstoß: Strafbarkeit bei unerlaubtem Export ohne BAFA-Genehmigung |
| AWV §§ 74 ff. | Melde- und Genehmigungspflichten für Außenwirtschaftsgeschäfte |
| OWiG § 30 | Verbandsgeldbuße bis 10 Mio. EUR ggf. höher bei Unternehmensbeteiligung an AWG-Verstoß |
| EU-VO 269/2014 | Russland-Personensanktionen (nach Krim-Annexion); Asset-Freeze für gelistete Personen/Unternehmen |
| EU-VO 833/2014 | Russland-Sektorsanktionen (ständig erweitert durch 14 Sanktionspakete); Öl, Gas, Dual-Use, Finanzsektor, Dienstleistungen |
| EU-VO 765/2006 | Belarus-Sanktionen: parallele Struktur zu Russland |
| EU-VO 359/2011 | Iran-Sanktionen: Menschenrechte + Nuklear |
| EU-VO 401/2013 | Myanmar |
| EU-VO 224/2014 | Zentralafrikanische Republik |
| EG-VO 428/2009 | Dual-Use-Verordnung: Güterliste für genehmigungspflichtige Ausfuhren |
| OFAC 31 CFR 500 ff. | US-Sanktionsrecht: SDN-Liste, Comprehensive Embargos, Secondary Sanctions |
| UK-SAMLA 2018 | UK Sanctions and Anti-Money Laundering Act 2018: post-Brexit eigenes Sanktionsregime |
Leitentscheidungen
| Gericht | AZ | Datum | Kernaussage |
|---|---|---|---|
| Rechtsprechung live prüfen | Live-Verifikation erforderlich | - | keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und Aussage protokollieren |
| OFAC | TSECO 2023 | 2023 | Secondary-Sanctions-Enforcement: nicht-US-Unternehmen mit USD-Transaktionen zu sanktionierten Einheiten; Bußgeld ohne Strafverfolgung in USA |
Prüfschema
| Schritt | Prüfpunkt | Norm | Rechtsfolge |
|---|---|---|---|
| 1 | Anwendbares Sanktionsregime bestimmen: EU, US-OFAC, UK-HMT, UN | AWG, EU-VO, OFAC | Alle relevanten Regime kumulativ prüfen |
| 2 | Personenscreening: Geschäftspartner + UBO gegen Konsolidierte EU-Liste + SDN + HMT | EU-VO 269/2014 Art. 2 | Treffer → kein Geschäft; sofortige Asset-Freeze-Pflicht |
| 3 | Länder-/Embargo-Check: Bestimmungsland und Transitländer auf Embargo-Liste | EU-VO 833/2014, OFAC | Totalemb. (Nordkorea): kein Geschäft; Teilemb.: Genehmigung prüfen |
| 4 | Güter-Screening: Dual-Use-Güter nach EG-VO 428/2009; Exportkontrollliste | EG-VO 428/2009 AWV § 8 | BAFA-Genehmigung erforderlich |
| 5 | Dienstleistungsverbot prüfen: Rechtsberatung, WP, IT, Werbung etc. für Russland | EU-VO 833/2014 Art. 5n | Verbot für spezifizierte Dienstleistungen auch laufende Verträge |
| 6 | Re-Export-Risiko: geht Ware über Drittland nach Russland/Iran? | EU-VO 833/2014 Art. 12g | Re-Export-Klausel im Vertrag mit Drittkäufer obligatorisch |
| 7 | Finanzsanktionen: SWIFT-Ausschluss betroffener Banken; Zahlungsweg prüfen | EU-VO 833/2014 Art. 5 ff. | Zahlung über gesperrte Bank = Verstoß; alternative Korrespondenzbank wählen |
| 8 | US-Secondary-Sanctions: USD-Transaktionen oder US-Nexus vorhanden? | OFAC 50%-Rule | USD-Zahlungen und US-Personen in der Kette vermeiden |
| 9 | Dokumentation: Screening-Ergebnis pro Transaktion aufzeichnen | AWG § 18, Art. 9 Abs. 2 EU-VO | 10 Jahre Aufbewahrungspflicht |
| 10 | Bei Treffer: Sofortmaßnahmen, ggf. BAFA-Anfrage, ggf. Selbstanzeige | AWG § 22 | Strafmilderung bei proaktiver Selbstmeldung |
Strategische Optionen (vor dem Template entscheiden)
Bevor das Template eins-zu-eins gefuellt wird, ist zu pruefen welche Variante zur Mandantenkonstellation passt. Das Template ist eine moegliche Form — nicht die einzige.
| Konstellation | Empfohlener Weg |
|---|---|
| Standard — Sanktions-Compliance-Pruefung | Compliance-Gutachten; Template unten |
| Variante A — Laufendes Geschaeft sanktionsbetroffen | Sofort-Winddown; BAFA-Genehmigung pruefen |
| Variante B — Counterparty auf Sanktionsliste | Vertragsaushaengung / Force-Majeure-Klausel pruefen |
| Variante C — US-Sekundaersanktionen relevant | OFAC-Exposure pruefen; US-Anwalt hinzuziehen |
Wenn die Mandantenkonstellation nicht ins Standardschema passt, ist das Template anzupassen oder durch ein anderes Skill abzuloesen — nicht das Mandat in das Schema zu pressen.
Schriftsatz-Bausteine
Re-Export-Klausel (Englisch, Standard-Vertrag)
Article [X] – Sanctions Compliance and Re-Export Restriction
1. The Buyer represents and warrants that neither the Buyer nor, to its
knowledge, any of its ultimate beneficial owners appear on any
applicable sanctions list, including the EU Consolidated Sanctions
List, the OFAC SDN List, or the UK HMT Sanctions List.
2. The Buyer undertakes not to (re-)export, transfer, sell, supply or
otherwise make available the Goods or any products derived therefrom,
directly or indirectly, to or for use in or by:
(a) the Russian Federation, the Republic of Belarus, or any other
country subject to comprehensive sanctions; or
(b) any person or entity listed on any applicable sanctions list.
3. The Buyer shall ensure that this obligation is binding on all
subsequent purchasers, distributors and end-users by incorporating
a provision equivalent to this Article in all subsequent contracts.
4. Breach of this Article entitles the Seller to terminate the contract
immediately without notice and to claim all damages resulting therefrom.
The Buyer shall indemnify the Seller against any fines or penalties
imposed on the Seller due to the Buyer's non-compliance.
BAFA-Anfrage bei zweifelhaftem Exportgeschäft
An das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Postfach, 65760 Eschborn
Anfrage auf Auskunft / Voranfrage Exportgenehmigung
Antragstellerin: [Firma GmbH], [Anschrift], EORI-Nr. [XX]
I. Beschreibung des Geschäftsvorgangs
Wir planen die Ausfuhr folgender Güter:
- Güterbezeichnung: [technische Beschreibung]
- HS-Code: [XXXX.XX.XX]
- Menge/Wert: [X Einheiten / EUR Y]
- Bestimmungsland: [Land]
- Empfänger: [Name, Anschrift, LEI wenn vorhanden]
- Endverbleib: [erklärt durch End-User-Certificate Anlage 1]
II. Rechtliche Fragen
Wir bitten um Auskunft, ob:
a) die Güter Dual-Use-Güter nach Anhang I EG-VO 428/2009 sind (Güterlisten-Nr. [XX]);
b) eine Ausfuhrgenehmigung erforderlich ist;
c) Sanktionsrecht der EU-VO 833/2014 / 269/2014 anwendbar ist.
III. Anlagen
[Technisches Datenblatt, End-User-Certificate, Unternehmensauszug Empfänger]
Sofortprotokoll bei Sanktionstreffer
INTERNES PROTOKOLL – VERTRAULICH
Datum/Uhrzeit: [TT.MM.JJJJ HH:MM]
Erstellt durch: [Compliance-Officer Name]
1. Art des Treffers: [Personenscreening / Länderemb. / Dual-Use]
2. Betroffenes Geschäft: [Vertrags-Nr., Beschreibung, Wert EUR X]
3. Gelistete Person/Unternehmen: [Name, Listenposition]
4. Sofortmaßnahmen:
a) Transaktion gestoppt: [Datum, durch wen]
b) Zahlung storniert/gesperrt: [Bankname, Referenz]
c) Geschäftsleitung informiert: [Name, Datum]
d) Anwalt kontaktiert: [Kanzlei, Datum]
5. Nächste Schritte: [BAFA-Anfrage / Selbstanzeige prüfen / Vertragsauflösung]
6. Archivierungspflicht: 10 Jahre (§ 18 AWG Verjährung)
--- vor Versand klaeren ---
- Welches Verhandlungsziel hat der Mandant? [Bestand / Abfindung / Reputation / Schnelle Loesung]
- Welche Kompromisslinien sind absolut? [Mindestabfindung / Freistellung / Zeugnisformulierung]
- Sind Anschlusswege erwuenscht? [Mediation / Direktgespraech / Settlement vor Klageerhebung]
Beweislast
| Frage | Beweislast |
|---|---|
| AWG § 18 Verstoß (Strafverfolgung) | Staatsanwaltschaft: Nachweis Kenntnisstand (Vorsatz) oder Fahrlässigkeit |
| Wirksamkeit Genehmigung BAFA | Unternehmen: Vorlage gültiger Genehmigung zum Tatzeitpunkt |
| Treffer in Sanktionslisten | Compliance-Team: aktueller Screenbeweis (Datum des Screenings) |
| Keine Kenntnis des Endverbleibs | Unternehmen: End-User-Certificate + due diligence Dokumentation |
| Secondary-Sanctions-Bezug | OFAC: USD-Transaktionsnachweis oder US-Personenbeteiligung |
Fristen
| Verfahrensschritt | Frist |
|---|---|
| Screening vor Vertragsschluss | Unmittelbar vor Unterzeichnung; Update kurz vor Vollzug |
| Selbstanzeige BAFA (optimal) | Unverzüglich nach Entdeckung des Verstoßes |
| Aufbewahrung Screening-Dokumentation | 10 Jahre (AWG-Verjährung + Steuer) |
| Strafverfolgungsverjährung AWG § 18 | 5 Jahre (§ 78 Abs. 3 Nr. 4 StGB); bei schwerem Fall 10 Jahre |
| OWiG-Verjährung § 30 | 5 Jahre ab Tat; Verbandsgeldbuße |
| BAFA-Genehmigungsverfahren | 4–12 Wochen; Eilgenehmigung bei dringendem Bedarf möglich |
Gegenargumente und Reaktion
| Gegenargument | Rechtliche Grundlage | Reaktion |
|---|---|---|
| Gut gemeint: Ware geht nur nach Drittland, nicht nach Russland | EU-VO 833/2014 Art. 12g, Re-Export | Re-Export-Klausel nicht ausreichend ohne due diligence; erhöhte Kontrollpflichten; ggf. Lieferstopp |
| UBO nicht bekannt (Offshore-Struktur) | EU-VO 269/2014, 50%-Rule | Enhanced due diligence: Handelsregister, UBO-Verzeichnis, PEP-Screening; Geschäft ablehnen bei fehlender Transparenz |
| Genehmigung lag zum Zeitpunkt der Lieferung vor | AWG § 18, BAFA | Genehmigung muss exakt für Güter und Empfänger gelten; Nachbesserungen rückwirkend nicht möglich |
| Vertrag war vor Sanktionserlass geschlossen | EU-VO 833/2014, Übergangsfristen | Sanktionen gelten ab Inkrafttreten auch für bestehende Verträge; Übergangsklauseln prüfen; ggf. force majeure |
| USD-Zahlung über US-Bank war unvermeidbar | OFAC secondary sanctions | USD-Zahlungsweg auf EUR umstellen; alternativer Korrespondenzbank-Weg; OFAC License beantragen |
Streitwert und Kosten
AWG-Strafverfahren: keine Streitwertberechnung; Freiheitsstrafe bis 5 Jahre (Vorsatz) oder Geldstrafe.
BAFA-Bußgelder (OWiG): bei fahrlässigem Verstoß bis 500.000 EUR; bei schwerem Verstoß höher.
US-OFAC-Bußgelder: historisch bis 1 Mrd. USD für Großunternehmen (BNPP 8.9 Mrd. USD 2014); mittelständische Unternehmen i.d.R. weniger.
Compliance-Kosten (Prävention): Screening-Software 5.000–50.000 EUR/Jahr; Rechtsberatung Sanktionsprüfung 250–500 EUR/h; BAFA-Anfrage-Vorbereitung 5.000–20.000 EUR.
Strategische Empfehlung
| Situation | Empfehlung |
|---|---|
| Erstmaliger Export in Risikoland | Vollständiges Screening (Person + Güter + Land) vor Angebot; BAFA-Voranfrage bei Dual-Use |
| Bestehendes Geschäft nach neuem Sanktionspaket | Sofortüberprüfung aller aktiven Verträge; ggf. Lieferstopp bis Prüfung abgeschlossen |
| Partner verweigert UBO-Offenlegung | Geschäft ablehnen; Compliance-Dokumentation als Schutz vor Strafverfolgung |
| Bank sperrt Zahlung wegen Sanktionsverdacht | Proaktiv BAFA und Hausbank kontaktieren; Sachverhalt dokumentieren; ggf. alternative Zahlungsroute EUR |
| Verdacht auf bereits erfolgten Verstoß | Sofortmaßnahmen (Lieferstopp, Zahlungsstopp); Anwalt beauftragen; Selbstanzeige BAFA prüfen für Strafmilderung |
| Re-Export über Drittland (UAE, Türkei) | Re-Export-Klausel in alle nachgelagerten Verträge; End-User-Certificate + Monitoring |
| Sanktionsrecht unklar (neue Güter) | BAFA-Auskunftsanfrage; keine Lieferung bis Klarheit; Dual-Use-Klassifizierung einholen |
Anschluss-Skills
gerichtsstand-und-rechtswahl-pruefen— Gerichtsstand und Rechtswahl im Exportvertragfachanwalt-internationales-wirtschaftsrecht-cisg-pruefung— CISG-Mängelrecht und Exportstreitigkeitenfachanwalt-bank-kapitalmarktrecht-cybertrading-anlagebetrug— Geldwäsche-Verbindung zu Sanktionen
Quellen
- AWG §§ 18, 19, 22 (i.d.F. AWG-Reform 2021)
- AWV §§ 74 ff.
- EU-VO 269/2014 (Russland Personensanktionen), ABl. L 78/6
- EU-VO 833/2014 (Russland Sektorsanktionen + 14 Änderungsverordnungen), ABl. L 229/1
- EU-VO 765/2006 (Belarus)
- EG-VO 428/2009 (Dual-Use-VO)
- OFAC Regulations 31 CFR Part 500 ff.; SDN List (treasury.gov)
- UK Sanctions and Anti-Money Laundering Act 2018; OFSI
- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
- BAFA-Merkblätter Embargorecht (bafa.de), Stand 2024
Vertiefung: Aktuelle Rechtsprechung und Leitsaetze
- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
Normen-Kette Sanktions-Compliance
- EU VO 269/2014 Art. 2 — Asset-Freeze und Bereitstellungsverbot; VO 833/2014 Art. 2a-5n — Sektor- und Dienstleistungsverbote
- EU VO 2271/96 (Blocking-Statut) — Schutz vor US-Sekundaersanktionen; Meldepflicht Bundesamt fuer Wirtschaft
- EG-VO 428/2009 — Dual-Use-Gueterliste; BAFA-Genehmigungspflicht
- § 18 AWG — vorsaetzlicher/fahrlassiger Embargoverstoß; § 30 OWiG — Verbandsgeldbuße
- § 43 GwG — Verdachtsmeldung FIU; § 11 GwG — Identifizierungspflicht UBO
- § 134 BGB — Nichtigkeit Rechtsgeschaeft bei Gesetzesverstoß
Quellenregel
Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
Output-Template: Sanktions-Compliance-Pruefungsbericht
Adressat: Geschaftsfuehrung und Legal / Compliance-Beauftragter Tonfall: Sachlich-analytisch, handlungsorientiert, vertraulich
VERTRAULICH — ANWALTLICHER PRUEFUNGSBERICHT
Datum: [DATUM]
Auftraggeber: [FIRMENNAME, SITZ]
Aufgabe: Sanktions-Compliance-Pruefung fuer [BESCHREIBUNG GESCHAEFT]
A. GEPRUEFTE REGIME
[X] EU (VO 269/2014, VO 833/2014, VO 765/2006)
[X] USA / OFAC (SDN, SSI, CAPTA, Comprehensive Country Programs)
[X] UK / HMT-OFSI
[X] UN-Sicherheitsratsresolutionen
[ ] Sonstige: [ANGABE]
B. SCREENINGERGEBNISSE
1. Personenscreening (Geschaeftspartner + UBO):
- [PARTNER NAME]: [Kein Treffer / Treffer AZ LISTUNG]
- UBO [NAME]: [Kein Treffer / Treffer]
2. Laender-Embargo-Check: Bestimmungsland [LAND] — [Totalemb. / Teilemb. / Kein Emb.]
3. Dual-Use-Pruefung Gueter [CN-CODE]: [Genehmigungspflichtig Pos. X / Frei]
4. Dienstleistungsverbot Art. 5n VO 833/2014: [Betroffen / Nicht betroffen]
5. Re-Export-Risiko Drittland: [Vorhanden — Massnahme: X / Nicht vorhanden]
6. US-Secondary Sanctions (USD / US-Nexus): [Vorhanden / Nicht vorhanden]
C. GESAMTERGEBNIS
[ ] GRUEN: Geschaeft sanktionsrechtlich frei; Screening-Dokumentation archivieren
[ ] GELB: Genehmigung erforderlich — Massnahmen: [BAFA-Antrag / OFAC License / ...]
[ ] ROT: Geschaeft verboten — sofortiger Stopp; Meldung an [BAFA / FIU / Bundesbank]
D. EMPFOHLENE MASSNAHMEN
1. [Massnahme 1 mit Frist]
2. [Massnahme 2 mit Frist]
3. Re-Export-Klausel Art. 12g VO 833/2014 in Downstream-Vertraege aufnehmen: Ja / Nein
E. AUFBEWAHRUNG
Unterlagen 10 Jahre archivieren. Abgelegt: [ARCHIVPFAD]
Naechster Review: [DATUM — z.B. bei Erneuerung/Zahlungseingang]
[KANZLEI], [ORT], [DATUM]
[RECHTSANWAELTIN NAME], LL.M.
No additional documents ship with this skill.
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