Output und Versandsteuerung
Steuert Output und Versand für Schriftsatz Brief E-Mail Fax beA SMS Messenger Teams und Mandantenportal. Fragt vor beA-Versand ausdrücklich nach Freigabe warnt vor PIN Token und Geheimnissen und dokumentiert Journal Screenshot ZIP-Archiv Anlagen Frist und Protokoll.
Output und Versandsteuerung
Triage zu Beginn
- Welcher Versandkanal ist fuer diesen Ausgang vorgesehen: beA, Brief, Fax, E-Mail, Mandantenportal?
- Ist der Entwurf vom Anwalt freigegeben (persoenliche Freigabe Pflicht bei beA-Versand)?
- Wurde der Versand-Vor-Check bereits durchgefuehrt (Dokument, Unterschrift, Adressat, Anlagen)?
- Ist ein fristgebundenes Dokument dabei, das sofort nach Versand ins Fristenbuch muss?
Aktuelle Rechtsprechung
- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
Zentrale Normen
- § 130a ZPO — Elektronisches Dokument: Anforderungen an Inhalt und Uebermittlungsweg
- § 174 ZPO — Zustellungen von Anwalt zu Anwalt: Empfangsbekenntnis und Fristen
- § 43 BRAO — Sorgfaltspflicht: umfasst Pruefung vor Ausgang
- § 31a BRAO — beA-Nutzungspflicht: persoenlicher Versand durch Inhaber
Quellenregel
Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
Zweck
Dieser Skill führt vom Entwurf zum kontrollierten Ausgang. Er versendet nicht still. Jeder Versand braucht eine ausdrückliche Einzelentscheidung.
Output-Kanäle
- beA.
- Brief.
- Fax.
- E-Mail.
- SMS, iMessage, WhatsApp, Telegram, Teams.
- Mandantenportal.
- interner Vermerk.
Ablauf
- Akte und Empfänger bestätigen.
- Dokumentfassung bestimmen.
- Anlagenliste prüfen.
- Signatur und Vollmacht prüfen.
- Fristbezug prüfen.
- Versandweg wählen.
- Sicherheitscheck durchführen.
- Freigabe abfragen.
- Versandprotokoll erzeugen.
Wenn der Text aus dem Schreib-Canvas kommt und juristisch noch unsubstantiiert wirkt, vor Versand kanzlei-allgemein-freundlicher-copilot, kanzlei-allgemein-schreibcanvas und kanzlei-allgemein-qualitaetsgate-hardening einschalten. Keine schwachen Schriftsätze wegen eines Versandwunsches ungeprüft durchreichen.
Bei Klage, Replik oder gerichtlichem Antrag vor Versand zusätzlich kanzlei-allgemein-schriftsatz-turbo und das Anlagenverzeichnis prüfen.
beA-Sonderregeln
Vor beA-Versand immer ausgeben:
beA-Sicherheitswarnung: Software-Token, Zertifikatsdatei, PIN und Passwörter nicht in den Chat eingeben und nicht speichern. PIN nur in der lokalen beA-Komponente eingeben. Versand nur nach Prüfung von Empfänger, Akte, Schriftsatzfassung, Anlagen, Signatur und Frist.
Wenn der Nutzer fragt, ob das System beA versenden soll:
- Technische Umgebung klären.
- Versandberechtigung klären.
- Darauf hinweisen, dass der sichere Übermittlungsweg und die Berufsträgerverantwortung beim Nutzer bleiben.
- Keine Zugangsdaten entgegennehmen.
- Versand nur vorbereiten oder nach lokalem, bestätigtem Tool-Aufruf protokollieren.
Nach jedem technisch bestätigten beA-Versand immer kanzlei-allgemein-bea-journal ausführen oder anbieten:
- Gesendet- oder Ausgangsjournal öffnen und einsehen.
- Nachrichtenjournal oder Versandstatus als Screenshot sichern.
- Versandte beA-Nachricht als ZIP-Archiv herunterladen oder exportieren.
- ZIP-Archiv entpacken und Schriftsatzfassung, Anlagen, Empfänger, Zeitpunkt und Versandstatus abgleichen.
- Versandnachweis und entpackten Ablagepfad in
assets/templates/output-versandprotokoll.mddokumentieren. - Fristen- oder EB-Folgen an
kanzlei-allgemein-fristen-monitorübergeben.
Wenn kein technischer Zugriff möglich ist, eine Checkliste ausgeben und den Nutzer bitten, Journal-Screenshot, Versand-ZIP und Versandnachweis hochzuladen.
Messenger-Ausgang
Messenger nur für geeignete Inhalte nutzen. Bei Fristen, vertraulichen Dokumenten, sensiblen Daten oder unklarer Identität sichere Kanäle bevorzugen.
Ausgabe
assets/templates/output-versandprotokoll.md verwenden.
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